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Spanien von Nord nach Sued |
| Bei Regen, Nebel und Kaelte durchqueren wir die Pyrenaeen ueber den Pass von Ibarieta (1057 Meter). Soeben haben wir Frankreich verlassen und fahren nun auf spanischem Asphalt. Auch in den spanischen Pyrenaeen ist das Wetter nicht besser. Viel Nebel und Kaelte. Und doch ist alles anders hier. Die Art zu bauen, der Verkehr, die Autos, die Menschen, die Landschaft. Das kleine, feine Frankreich und das grosse, laute Spanien. |
| Calahorra ein unfreiwilliger Zwischenstopp Ploetzlich, es ist draussen schon dunkel und wir sind auf der Suche nach einem Schlafplatz, leuchtet die Batterielampe auf. Wir suchen einen Platz zum Halten und sehen nach. Was ist passiert? Ein Keilriemen ist gerissen. Er wurde gerade erst von der "Kleinen Werkstatt" in Schwanewede eingebaut. Zu fest gezogen? Was machen wir nun? Mit kaum noch Guthaben auf dem Handy erreichen wir den ADAC. Gut, dass wir noch Mitglied geworden sind. Wir werden nach ca. 2 Stunden von einem Abschleppwagen aufgeladen und nach Calahorra in eine VW-Werkstatt gebracht. Wir verbringen eine Nacht vor dem verschlossenen Tor. Am naechsten Morgen macht sich ein Team netter Mechaniker daran einen neuen Keilriemen zu besorgen und diesen einzusetzen. Auch an der Lichtmaschine muss gearbeitet werden. Warum hat diesen Fehler die "Kleine Werkstatt" eigentlich nicht entdeckt? Den ganzen Tag verbringen wir in der Werkstatt. Das einzig Gute ist, dass uns der ADAC eine Uebernachtung im Hotel in Calahorra spendiert. |
| Etwas
ausserhalb von Calahorra finden wir einen schoenen, einsamen Stellplatz
an dem wir 3 Tage verbringen. Aus dem Wind ist ein Sturm geworden und
die Sonne macht sich rar. An der "Promenade" von Calahorra gibt es eine Wasserstelle, an der wir unseren Tank auffuellen koennen und beim Einkaufscentrum ACCA gibt es gratis W-LAN. So koennen wir unseren unfreiwilligen Stopp fuer einige Erledigungen nutzen und uns in Spanien einleben. |
| Cordillera Central Dichte Wolken und Regen |
| Wir
fahren weiter in Richtung Arnedo und ueber einen Pass von 1540 Metern
Hoehe. Danach befinden wir uns meistens in einer Hoehe zwischen 900 -
1000 Metern. Hier oben wohnen kaum Menschen. Wir haben draussen 11 Grad und Nieselregen. Also bestes Wetter, um ein bisschen Auto zu fahren. Es ist Sonntag und es ist so gut wie kein Verkehr auf der Strasse. |
| In Segovia finden wir einen Autoersatzteilladen und kaufen einen Ersatzkeilriemen und einen Luftfilter. |
| Ueber 2 Paesse geht es weiter hinauf. Dichte Wolken und Regen teilen sich den Himmel ueber uns. |
| Extremadura nur noch huegelig Und dann ist das Gebirge aufeinmal durchquert. In Serpentinen fahren wir ueber 1000 Meter in kurzer Zeit hinunter. Jetzt liegt Castillien-Leon hinter uns und wir befinden uns in der Extremadura. Hier ist es nur noch huegelig. Die Sonne kommt hinter den Wolken hervor und es ist nicht mehr ganz so kalt. |
| Unseren Stellplatz fuer die Nacht finden wir hinter dem kleinen Oertchen Galisteo an einem kleinen Fluss. |
| Obwohl es in der Nacht friert und die Sonne sich nur kurz blicken
laesst, bleiben wir eine weitere Nacht. Eine grosse, alte Stadtmauer umringt den, auf einem Huegel liegenden, Ort. Der Ort ist jedoch ganz "normal". Ein merkwuerdiger Kontrast, den offensichtlich auch die vorbeikommenden Stoerche schoen finden und hier Rast machen. |
| Am Stausee so richtig schoenes Wetter Den naechsten Stellplatz finden wir am Embalse Alcantara. Wir geniessen die schoene Aussicht auf den Stausee. Der ist riesig, aber nur zur Haelfte mit Wasser gefuellt. |
| Einen ganzen Tag lang haben wir so richtig schoenes Wetter. Wir sitzen in der Sonne und duschen mit dem Wasser aus dem See. |
| Abends, wenn die Sonne sich verzieht, wird es schnell kalt. Gluecklicherweise war Olaf Holz sammeln. So wird dies der erste Abend unserer Reise, den wir ausserhalb des Autos verbringen. Aufgrund des Wetters war dies bisher nie moeglich. Dieser Tag soll auch erstmal eine Ausnahme bleiben. |
| Sierra Morena durch den Nationalpark Hornachuelos Wir fahren duch den Nationalpark. Am nicht mehr ganz so fruehen morgen sehen wir einige grosse Waldtiere. Leider sind diese fuer die Kamera viel zu schnell. |
| Andalusien wir treffen unsere alte Freundin - die Sonne Als wir aus den Bergen herausommen, sind ploetzlich ueberall Felder. Stundenlang fahren wir durch Olivenplantagen. Die sind ja sehr schoen anzuschauen, aber es gibt kaum eine Moeglichkeit mal irgendwo anzuhalten. Dabei ist das Wetter heute so schoen. |
| Ronda gespaltene Stadt Ronda ist eine huebsche Stadt, die von einer sehr schmalen, sehr tiefen Schlucht in zwei Teile gepalten wird. Und dazu gibt es noch ein herrliches Bergpanorama. Ringsrum schneebedeckte Gipfel. |
| Dieser kleine, unscheinbare Bach war in den letzen Jahren sehr fleissig. |
| Er hat eine wirklich beeindruckende Schlucht gebaut. |
| Sierra de Grazalema Aussicht auf hohe Berge Gleich hinter Ronda beginnt der Nationalpark Sierra de Grazalema, dem wir nach Sueden folgen. Aber erstmal kocht uns Olaf ein leckeres Mittagessen. |
| An einer Quelle fuellen wir unseren Wassertank auf. |
| Weil wir nicht sicher sind, ob das Uebernachten auf den Rastplaetzen im Nationalpark erlaubt ist, fahren wir weiter. |
| Das Meer der Atlantik im Abendlicht Spaet am Abend erreichen wir den Atlantik bei Barbate. |
| Tarifa eine schlammige Angelegenheit Im Dunkel finden wir einen Parkplatz kurz vor Tarifa. Am Morgen weckt uns die Guardia Civil, erklaert uns, dass wir im Nationalpark sind und nimmt unsere Personalien auf. Dann fahren sie wieder weg. Wir auch. Ganz Tarifa steht voller Wohnmobile. Haetten wir ein WC an Bord koennten wir uns jetzt auch einfach mitten in den Ort stellen. Auf der Suche nach einem Schlafplatz erhalten wir einen Tipp und fahren wieder aus Tarifa raus. Auf einem Acker stehen einige andere Busse und ausgebaute LKW. Da es sehr matschig ist, begutachten wir die Wiese erstmal zu Fuss. Problemlos gelangen wir mit dem Bus auf den Platz. Spaeter treffen wir uns hier mit Lara, Barbara und Martin aus Wien. |
| Waehrend wir gemeinsam in ihrem Bus sitzen regnet es draussen heftig. Am Morgen ist die Wiese voellig aufgeweicht und Martins Versuch loszufahren scheitert bereits auf den ersten Metern. Den ganzen Tag sind wir damit beschaeftigt sein Fahrzeug noch weiter in den Matsch zu befoerdern. Am Nachmittag geben wir auf und sammeln lieber Feuerholz. |
| Am
Tag darauf sehen wir uns nach Hilfe um und treffen auf den engagierten
Peter, der uns schliesslich einen netten Spanier mit Allradfahrzeug
besorgt. |
| So wird unser Bus zum 2. Mal dieser Reise an die Leine genommen. |
| Mit Martins Auto hat er noch mehr Muehe, aber er schafft es uns alle "an Land" zu bringen. Die naechste Nacht verbringen wir also doch in der Stadt. |
| Algeciras auf nach Marokko Wir sind dann weiter nach Algeciras gefahren. Der 6. Dezember ist hier ueberraschend ein Feiertag. Dabei wollten wir vor der Ueberfahrt nach Marokko doch noch ein paar Dinge besorgen. In Algeciras finden wir problemlos einen Platz am Strand mit Blick auf Gibraltar. |
| Mittags fahren wir in den Hafen und stellen uns fuer die Faehre an. |
| Dieses Schiff soll uns in einer halben Stunde nach Ceuta bringen. |
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