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Houay Xai in Laos Vormittags verlassen wir unser liebgewonnenes Hotel mit Mekongblick in Chiang Khong. In wenigen Minuten geht es runter zum Faehrhafen. Den Ausreisestempel der Thailaender gibt es problemlos und kurze Zeit spaeter sitzen wir im Boot, queren den Mekong... ...und betrachten Thailand vom laotischen Ufer. Am Immigrationoffice werden die 30 Tage Aufenthalt in Laos fuer 30 USD angeboten. Wir schlagen zu uns erhalten den Stempel in den Pass. Schon nach den ersten Metern merken wir, dass unsere Befuerchtungen nicht unbegruendet waren. Die Laenge der Speisekarten hat sich halbiert, die Restaurantdichte hat abgenommen, das Angebot der "Supermaerkte" ist mehr als ueberschaubar. Positiv: Auch das Verkehrsaufkommen hat merklich abgenommen (und man faehrt hier wieder auf der gewohnten rechten Strassenseite). Und das alles, obwohl Houay Xai mit seinen knapp 16.000 Einwohnern schon zu den groesseren "Staedten" in Laos zaehlt. Mit KIP-Zeichen in den Augen kommen wir vom Geldtauschen. Fuer schlappe 400 USD gibt es ueber 3 Millionen den einheimischen Waehrung und so werden wir millionaere auf Zeit! Die Gaestehaussuche ist problemlos. Preise fast wie in Thailand. Abendessen beim Inder echt lecker.
Nach
einiger Zeit jedoch muessen wir feststellen, dass die Kochkuenste der
Menschen nach der Flussueberquerung deutlich nachgelassen haben. Es
gibt viel Suppe und die Qualitaet des geliebten gebratenen Reises hat
arg gelitten. Ein Silberstreif am Horizont ist das ueberall angebotene
Baguette, ein Ueberbleibsel der franzoesischen Kolonialzeit. Nicht nur deswegen verlaengern wir unseren Aufenthalt in Houay Xai auf insgesamt 4 Tage. Houay Xai hat nicht viel zu bieten und ist nur ein Grenzort mit viel Durchgangsverkehr an Touristen. Blick
auf Chiang
Khong/Thailand
laotische
Strasse
und eine laotische
Bruecke
laotische
Trinkwasserbehaelter, auf denen steht:
"Smile is our way of life" von Houay Xai nach Luang Nam Tha die ersten Kilometer in Laos haben es in sich Unser erster Radtag in Laos fuehrt uns auf die Strasse Nr. 3 bis auf einen Berg nach dem Ort Namthung. Es war ein anstrengender Tag. Die meiste Zeit klebten wir mit Tempo 3-4 km\h am Berg und einen sinnigen Platz fuer unser Zelt finden wir nur mit Muehe. An der einen Seite der Strasse geht es fast senkrecht den Hang hinunter und auf der anderen Seite genauso steil rauf. Die ebenen Flaechen in den Taelern sind bewohnt oder mit Reis bepflanzt. Trotzdem haben wir Glueck und koennen unser Zelt ein ganzes Stueck oberhalb der Strasse direkt auf dem Gipfel aufstellen. endlos
bergauf
ganze
Berge werden fuer den Strassenbau abgetragen
Es raecht sich, dass wir unsere Benzinflasche fuer den Kocher in der Heimat zurueckgelassen haben. Und so muessen wir, anfangs noch zur Freude, spaeter zur Last von Olaf, unser Wasser fuer die aus Thailand mitgebrachten Tuetensuppen und den Morgenkaffee auf dem offenen Feuer kochen. Nach kurzer aber heftiger Abfahrt am Morgen kleben wir schon frueh wieder am naechsten Berg. Dass Essensangebot, selbst in den groesseren Doerfern im Tal, ist alles andere als ausreichend und wir ueberlegen ernsthaft, ob wir uns auch von Seife und Batterien ernaehren koennen, denn nur hier herrscht kein Mangel. (der
einzige) Laden in einem Bergdorf
die
nicht gerade
ueppig gefuellte Markthalle in Viengpukha
wir
kaufen Wasser, Tuetensuppe, ein paar Bananen,
eine kleine Auswahl an chinesischen Keksen, die aber alle nicht schmecken, eine Tuete Chips und Selbstgepackenes... Laune machen die Menschen. In allen Orten, die wir so durchqueren, laufen vor allem die Kinder uns entgegen und begruessen uns mit viel Hello-, Sabaidii-, und Goodbyerufen. Abklatschen im Vorbeifahren ist auch ganz weit vorn. Schon wenige Kilometer ausserhalb von Houay Xai scheint eine andere Welt anzufangen. Der Verkehr hat fast ganz aufgehoert. Viele Ortschaften haben keinen Strom und kein fliessendes Wasser. Mensch und Tier scheinen noch in trauter Eintracht ihr Leben vor den hoelzernen, bambusgedeckten Huetten zu verbringen. Ueberall laufen Kuehe, Schweine und Huehner ueber die Strasse und durch die Doerfer. Gelegentlich auch einige Ziegen. Die meisten kleinen Kinder sind ungewaschen, aber total niedlich und immer am Lachen.netter
Besuch in
der Mittagspause
Wir unterteilen die 190 km bis Luang Nam Tha in 3 Tagesetappen, die allerdings aufgrund der zum groessten Teil sehr knackigen Steigungen sehr in die Beine gehen. Die 3 anstrengendsten Tage unserer Reise! |
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