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Auf nach Ayutthaya mit dem Zug in die alte Hauptstadt Siams An unserem letzten Morgen in der Stadt werden wir durch einige lautstreitende Voegl in den Baeumen vor unserem Hotelbalkon leider viel zu spaet geweckt. Dieses Zimmer war mit Abstand das Schoenste, das wir in Bangkok je hatten: a. 30 qm, 2 Doppelbetten, Bad mit Dusche und WC, Balkon mit Aussicht ins Gruene, taegliche Reinigung und Waeschwechsel, was in dieser Preisklasse nicht selbstverstaendlich ist. Sonntag ist der verkehrsaermste Tag der Woche und so kommen wir recht zuegig am spaeten Vormittag mit unseren vollbepackten Raedern am Hauptbanhnhof Hua Lamphong an. Aufgrund der Erfahrungen der letzten Male, entscheiden wir uns dafuer, dieses Mal den Grossraum Bangkok mit dem Zug zu verlassen. wir radeln zum Bahnhof
der Hauptbahnhof von Bangkok
Wartehalle des Bahnhofs
Ein Ticket nach Ayutthaya ist schnell gekauft, doch leider faehrt der erste Zug ohne uns, da entgegen der Zusage des Verkaeufers unsere Raeder schlecht bis gar nicht in die engen Wagen und durch die noch engeren Tueren passen. Also tauschen wir problemlos unsere Tickets um. 2 Stunden spaeter faehrt ein Zug mit geraeumigen Gepaeckwagen. Leider vergisst man zu erwaehnen, dass wir unsere Raeder am Gepaeckschalter aufgeben sollten. Und so stehen wir rechtzeitig vor Abfahrt des Zuges mit unseren Raedern vor dem zunaechst ratlosen Gepaeckwagenschaffner. Nach kurzem Hin und Her mit seinem Kollegen verschwinden unsere Raeder im Zug und der Schaffner mit unseren Tickets und mit der verhaeltnismaessig hohen Gebuehr fuer unser Gepaeck im Getummel und taucht bis zur Abfahrt des Zuges nicht mehr auf. Da waren sie wieder unsere drei Probleme: Geld weg, Ticket weg und keine Ahnung wie es weitergeht! Wir bemuehen uns, ganz entspannt zu sein und hoffen auf ein gutes Ende. Und tatsaechlich taucht nach geraumer Zeit der gute Mann kurz vor dem Fahrkartenkontrolleur mit unseren Tickets, 2 Gepaeckaufgabescheinen und einer Quittung wieder auf. Nach knapp 2 Stunden Fahrt kommen wir spaeter als geplant in Ayutthaya an. Nach Einbruch der Dunkelheit zeigt sich, dass das von uns gewaehlte “Grandparents Home” Gaestehaus nicht unseren Vorstellungen entspricht und am naechsten Tag ziehen wir um. Ayutthaya Das “Baan Lotus” liegt etwas abseits der Strasse. Zu einem angemessenen Preis-Leistungs-Verhaeltnis gibt es hier einfache und saubere, schoene Zimmer in 2 grossen Teakholzhaeusern inmitten eines grossen Gartens mit See. Baan Lotus der Fruehstuecksraum ja genau, das sind wir :)
Hier treffen wir auch auf die ersten Radreisenden Hans aus den Niederlanden, der sogar mit uns im selben Flugzeug angekommen ist und den wir schon in Duesseldorf beim Check In gesehen, aber nicht gesprochen haben. Und Sven aus Berlin, mit seinem sehr individuellen Fahrrad der fast ganz ohne Gepaeck auf dem Weg nach Laos ist. Svens Rad
417 Jahre hindurch war Ayutthaya die Koenigsstadt des Siamesischen Reiches, bis sie 1767 von burmesischen Truppen zerstert wurde. Von hier aus regierten 33 Koenige. 375 prunkvolle Tempel, 29 Festungen und 94 Tore zaehlte man auf dem Areal und einige davon sind ueber das ganze Stadtgebiet verteilt als Ruinen zu besichtigen. Das heutige Ayutthaya hat ungefaehr 60.000 Einwohner, auf deren Gebiet sich noch zahlreiche Relikte der ruhmreichen Vergangenheit befinden.![]() Auf dem Markt Heute Vormittag schlenderten wir zusammen mit Sven ueber den Markt und haben gleich mal ein paar Fotos geknipst: Sven und Steffi Gewuerze
Fisch
Fleisch
Fleisch
Mango
Fischschaelchen
Gefluegel
Schildkroeten
Gefluegel
seafood
frisch gepresster Saft
Gefluegel mit
Einlage
Wir feiern Loy Krathon Am 24.11. feiern die Thailaender Loy Krathon. Das Fest erinnert ein wenig an unser Silvester. Es gibt professionelles und semiprofessionelles Feuerwerk, wobei der ambitionierte Feuerwerker auf ein viel groesseres und lautstaerkeres Angebot zurueckgreifen kann, als bei uns. Manchmal wird uns Angst und Bange, denn die ueberraschenden Detonationen gehen durch Mark und Bein. Auf Strassen und Maerkten werden fleissig kleine und grosse so genannte Krathons (Floesse), ueberwiegend aus aus Bananenblaettern, Blumen und Kerzen, gebastelt. Am Abend werden diese mit Raeucherstaebchen, Wuenschen und Kleingeld bestueckt zu Wasser gelassen. Da der Wind unguenstig steht und die Schiffchen zum Ufer zureucktreibt und auch die Kerzen auspustet, erwerben wir lieber Heissluftballons. Wir beladen sie mit unseren Wuenschen und lassen sie gen Himmel steigen. Heimisch der Aufbruch faellt schwer Unsere erste Woche in Ayutthaya ist vergangen, ohne das je lange Weile aufkam. Wir stehen jeden Morgen gegen 8 Uhr auf und starten den Tag mit einem ausgiebigen Fruehstueck in wechselnden Lokalitaeten. Wir unternehmen Tagesausfluege in die Umgebung mit dem Rad oder ziehen mit Sven durch die Strassen und ueber die Maerkte des Ortes. Von Tag zu Tag fuehlen wir uns heimischer und der Aufbruch faellt schwer. |
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