Alles
auf Anfang wir fliegen
nach Bangkok
Morgens um halb 8 ist die Nacht zuende.
Nach einem kurzen Fruehstueck beladen wir unseren
futuristisch
anmutenden Alfa 156 Kombi (von Sixt) und reiten in Richtung Sueden dem
Duesseldorf entgegen.
Die Anreise klappt problemlos. Es gibt keine
nennenswerten Staus und
abgeben koennen wir den Mietwagen direkt gegenueber dem Abflugterminal.
Auch die Gepaeckaufgabe mehr als 3 Stunden vor Abflug haette einfacher
nicht sein koennen. Insgesamt kommen wir auf 42 kg (inkl.
Campingausruestung, jede Menge Werkzeug und Ersatzteile fuer die
Raeder, sowie Foto- und Unterhaltungselektronik mit vielen Batterien
und 1 kg Kaffee). An unseren Raedern entfernen wir nur die Pedalen.
Noch nicht einmal den Reifendruck muessen wir reduzieren.
Der Flug war grausam, wie Fluege wohl eben sind. Der
einzige Lichtblick: Die Simpsons - der Film.
Wieder
in Bangkok nach ueber 4 Jahren
Gegen 10 Uhr 20 Ortszeit setzten wir sanft auf dem
Rollfeld des
Suvarnabhumi Airport (BKK) auf. Nach nunmehr 4 Jahren, 7 Monaten und 15
Tagen betreten wir endlich wieder thailaendischen Boden.
Der Suvarnabhumi Airport ist ein Flugplatz der
Superlative. Er
besitzt den mit 132 Metern hoechsten Kontrollturm der Welt und das
weltweit zweitgroesste Flughafengebaeude. Er ersetzt den alten Don
Mueang International Airport. 
Schon beim Verlassen des Fliegers durchstroemt der
unverwechselbare schwuelwarme Duft der Millionenmetropole unsere Nasen.
Ohne Verzoegerung passieren wir die Grenzkontrollen,
erhalten unser Gepaeck und am Sperrgutschalter unsere unversehrten
Raeder.
Fuer die Fahrt in die Stadt entscheiden wir uns fuer den
Airportbus,
indem fast ohne Probleme auch Fahrraeder im Gang mitreisen duerfen.
Nur wenige Gehminuten von unserem “alten” Hotel, in
einer
Seitengasse des Rhadjadamneon Klang, verlassen wir den Bus und werden
vom urbanen Treiben der Megastadt geschluckt.

Rajdamnoen Hotel Bangkok

Rajdamnoen
Hotel Bangkok - unser Zimmer

Rajdamnoen
Hotel Bangkok - der Blick aus unserem Zimmer
Als
waeren wir nie weg gewesen - dieser Geruch, der
Laerm, die
Hektik, der Verkehr, die Menschen, die Hitze - herrlich! Love it or
leave it.
Anstrengend ist die Tatsache, dass Bangkok uns 6 Stunden
voraus ist und wir geistig und koerperlich hinterherhinken.
Beim ersten Streifzug durchs Viertel um die Khao San
Road faellt
auf, dass sich in den vergangenen Jahren fast nichts veraendert hat.
Selbst das Preisniveau ist nahezu gleich geblieben. Durch den starken
Euro ist es fuer uns eher noch preiswerter geworden.
Und so verbringen wir unsere ersten Stunden mit essen,
trinken, schlafen, gucken, staunen und wundern.
7 Eleven

Restaurant
Frage
an alle Leser:
Wo steht denn wohl
das groesste
Flughafengebaeude der Welt? 
4 Tage Bangkok wir erkunden die Stadt
4 Tage nehmen wir uns Zeit, um unsere innere Uhr mit
der Bangkokzeit zu synchronisieren.
Am Samstagabend haben wir eine Verabredung mit Maren und
Peter am
anderen Ende der Innenstadt. Als ueberzeugte Individualreisende
entscheiden wir uns dafuer, die ca. 8 km durch die verstopften Strassen
der Stadt mit unseren Raedern zurueckzulegen. Der Versuch “kleinere”
Nebenstrassen zu benutzen geht gruendlich nach hinten los. So brauchen
wir fuer den Hinweg 3 Stunden.
Auf der schoenen Hotelterasse direkt am Pool mit
Aussicht auf den
Menam-Chao-Phraya lassen wir unseren vorerst letzten Abend in Bangkok
in netter Gesellschaft, gediegener Athmosphaere und kuehlen Drinks
ausklingen. Den Rueckweg ausserhalb der Haupftverkehrszeiten erledigen
wir in knapp einer halben Stunde.
Wuerden nicht Autoabgase und Gestank den Fahrspass
schmaelern, waere
das Fahrrad nicht das ungeeignetste Fortbewegungsmittel in der City.
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