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Si Lanna National Park

Zu Dritt verlassen wir Chiang Mai in noerdliche Richtung. Mit Hans wollen wir im Si Lanna National Park einige Tage Campingurlaub machen. Als wir den Grossraum Chiang Mai endlich hinter uns gelassen haben, wird der Verkehr ertraeglich und die Landschaft hat optisch immer mehr zu bieten.



Mittagspause




Hans und Steffi nach dem Essen




Olaf erklomm den Tempelberg gegenueber




Shop

Hans

Nach einem entspannten Tag auf dem Rad stehen wir am zeitigen Nachmittag vor dem Schlagbaum des Nationalpark Headquarter. 100 Baht pro Person + 20 fuer unsere “Motorcycles”, will die uniformierte Witzfigur an der Schranke. Wir haben keinen Motor. - Diskussion zwecklos, Radfahrer stehen nicht auf seiner Liste.

Schon nach einem kurzen Rundgang haben wir das Gefuehl, dass 100 Baht fuer das gebotene sehr hoch angesetzt sind (Thailaender zahlen weniger). Die Toiletten sind nicht so toll und moeglicherweise waren die Durchlauferhitzer fuer die Duschen vor langer Zeit einmal funktionstuechtig.


Wir bauen unsere Zelte am Stausee neben dem Camp einer thailaendischen Familie auf. Als wir vom Essen zurueckkehren sind wir umringt von den Zelten einer thailaendischen Grossfamilie mit mindestens einer Hand voll Kinder.



Am naechsten Morgen packen unsere Nachbarn zur Linken und die Grossfamilie zur Rechten ihr sieben Sachen schon wieder zusammen und reisen ab.

Doch als wir vom Fruehstueck zurueckkehren, sehen wir uns damit konfrontiert, dass einige Handlanger der Parkverwaltung uns ruecksichtslos mit parkeigenen Grossraumzelten eingekesselt haben. Man rechnet wohl mit viel Betrieb am Wochenende. Profilaktisch versetzten wir unsere Zelte raus aus der vermeindlichen Gefahrenzone.

Der Nachmittag gehoert der Bildung. Wir besuchen den Waldlehrpfad. Gezeigt werden typische Werkzeuge zur Holzbearbeitung. Staunend betrachten wir eine verrostete Handsaege. Beeindruckend. Daneben: eine Axt! Toll. Und dort: noch eine groessere Saege. Nach soviel Input brauchen wir eine Pause und versuchen es mit dem beschaulichen Naturleerpfad. Hier gibt es “Fishwashing”, wir vermuten, dass “watching” gemeint ist, denn es liegen weder Buerste noch Seife aus, doch Fische sind auch nicht zu sehen. Liegt wohl daran, dass das Wasser sehr weit weg ist. Also weiter zum “Birdwashing”. Vielleicht gibt es dort Schwamm und Seife. Fehlanzeige. Nicht einmal zu hoeren, die Biester. Haben wohl schon geduscht heute.











der "Bird-Washing" Platz




Nach soviel lehrreichen Attraktionen beenden wir den Abend im Restaurant.





Der befuerchtete Massenansturm auf die zahlreichen leeren Zelte blieb aus und so hat unser Umzug zwar Spass gemacht, war aber vergeblich.