| Home | Travels | Links | News | Guestbook |
| « | « Aguilas | Costa de Almeria |
Andalusien » | ![]() |
| Mit dem Kurhauber nach Spanien |
| Costa de Almeria |
» San Juan » Villaricos » Carboneras » Cabo de Gata » Guardias Viejas » Playa Granada |
| San Juan de los Terreros |
| Von Aguilas geht es die Küstenstraße entlang bis San Juan de los Terreros. Wir sind nun in Andalusien - und an der Costa de Almeria. Der Strand am Ortsrand von San Juan ist recht lang (vielleicht einen Kilometer), dahinter erstreckt sich eine ca. 200 Meter breite Wiese - grün, steinig und mit Büschen und Sträuchern bewachsen. Auf der Wiese stehen, weit versträut, etwa 60 Wohnmobile. Überwiegend Briten und Niederländer. Und die meisten befinden sich im Rentenalter. Hinter der Wiese ist eine fast gar nicht befahrene Straße, eine große, im Bau befindliche Appartementanlage und erst dann kommt die etwas mehr befahrene Straße. San Juan San Juan San Juan Im Ort gibt es auch einen Supermarkt, man könnte also eine Weile hier bleiben. |
| GPS-Koordinaten San Juan: N 37° 20.625` W001°41.146` |
![]() |
Das Gästebuch Wir freuen uns sehr über deinen Besuch, finden es aber schade, wenn wir von dir gar nichts wissen. Deshalb: Bitte trage dich ein in unser Gästebuch, damit wir von dir erfahren » jetzt eintragen |
| Villaricos |
Steilküste bei Villaricos Lucy Steilküste bei Villaricos & Lucy Steilküste bei Villaricos Steilküste bei Villaricos |
| GPS-Koordinaten Villaricos: N 37° 16.070` W001°45.009` |
| Carboneras |
|
Die
sich anschließende Strecke ist wieder typisch für die spanische Küste. Ein
Touristenort folgt dem nächsten: Garrucha, Mojácar, Vera-Playa, ... Jedes Fleckchen ist bebaut, oder zumindest betoniert (bis auf die Stände selbst). Kurz vor Caboneras hätte es einen Strandparkplatz gegeben, dort stehen allerdings schon ein paar andere Wohnmobile. Einen schöneren Platz gibt es auf der anderen Straßenseite - eingerahmt vom Grün der Berge, am Rande des Nationalparks an einem Rastplatz für Wanderer. bei Carboneras bei Carboneras |
| GPS-Koordinaten Wandererplatz bei Carboneras: N 37° 01.123` W001°52.931` |
| Cala del Plomo |
|
Anschließend
geht es in den Nationalpark "Cabo de Gata". Der erste Ort heißt Agua Amarga, liegt direkt am Meer, hat viele kleine weiße Häuser und sieht sehr hübsch aus, und auch eng - und am Strand steht wieder mal eine WOMO-Armada. Bei einer Mühle wenige Kilometer hinter Agua Armada folgen wir dem Hinweisschild zur „Cala del Plomo“. Den Rambla (Trockental) entlang bis zum Strand sind es einige (ca. 7) Kilometer auf einer holprigen Piste. Die kleine Bucht ist von steilen Bergen eingerahmt. Eine handvoll kleiner, weißer Häuschen schmiegt sich an den Hang am westlichen Ende der Bucht. Verbotsschilder (nicht parken, nicht campen, keinen Müll hinterlassen, keine Blumen pflücken, etc.) gibt es hier auch - und gleich dahinter stehen einige Wohnmobile. Dieses Mal keine Hymer, Euramobile und Rapidos, sondern bunte Busse und LKW. Der Sandstrand ist super, kaum Wellen, und so badet erst einmal der Hund, bevor wir es uns an der Ostseite der Bucht gemütlich machen. Herrlich! Man könnte es hier eine ganze Weile aushalten, wenn wir nicht im Nationalpark wären... Cala del Plomo Cala del Plomo Lucy Steffi Cala del Plomo Lucy nicht weit vom Strand gibt es eine Quelle |
| GPS-Koordinaten Cala del Plomo: N 36° 55.422`W001°57.283` |
![]() |
fördern und unterstützen Wir haben keine Sponsoren und finanzieren unsere Reisen komplett selbst. Daher freuen wir uns über Förderer und Unterstützer. » weiter lesen |
|
Anders
als am Rest der spanischen Mittelmeerküste, ist die Küste des Cabo de Gata
nicht komplett einbetoniert. In
den 80er Jahren wurde das Gebiet des Kaps (38.000 Hektar) zu einem Naturpark gemacht,
wohl um noch ein bisschen Land vor dem Bauboom zu retten - was nicht bedeutet,
das nicht hier und dort doch eine neue Appartementanlage gebaut wird. Im Hinterland
des Kaps verläuft die „Sierra Nevada“ (ein hohes Gebirge mit dem höchsten
Berg der iberischen Halbinsel, dem „Pico Mulhacén, 3.8478 Meter), das fast alle
Regenwolken abfängt. Deshalb ist das Cabo de Gata die trockenste Region ganz
Europas (180mm Niederschlag im Jahr). Das Gebiet ist vulkanischen Ursprungs und
etwa 6-17 Millionen Jahre alt. Und
anders als am Rest der spanischen Mittelmeerküste sind verhältnismäßig wenige
Wohnmobile unterwegs. Was daran liegen könnte, dass das Parken an den Stränden
nur von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang erlaubt ist und die
Nationalparkverwaltung dies auch tatsächlich kontrolliert.Die Beschilderung ist allerdings etwas konfus und so haben wir diese Tatsache erst erfahren, als ein „Ranger“ eines morgens an unsere Tür klopfte... Da es sich bei dem Gebiet hier um eine Halbwüste handelt, stellt man es sich vielleicht etwas karg vor. Doch die Hänge der Berge sind durchaus ziemlich grün und dicht bewachsen. Niedrige Sträucher, Agaven, Kakteen, Zwergpalmen und so weiter. Es ist recht gebirgig. Die Berge sind zwar nicht sehr hoch (bis knapp 500 Meter), aber die Hänge sind steil und stürzen als Felsklippen ins Meer hinab. Und es gibt hier endlich mal Häuser, oder auch ganze Dörfer, die man als „schön“ bezeichnen kann. |
![]() |
Reise-Blog besuche unseren Reise-Blog und hinterlasse einen Kommentar » jetzt ansehen |
| El Payazo |
Las Negras Der Parkplatz für Wohnmobile, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als „fake“... Weiter geht es, vom Strand wieder rauf auf die Straße, um den nächsten Berg herum und runter ins nächste Tal. Dort liegt der "Playa El Playazo" wo schon ein paar andere Wohnmobile stehen. Der Strand ist riesig, sehr lang und auch sehr breit. Und es gibt sogar eine mittelalterliche Burg zum Besichtigen, die Ruinen eines Dorfes, eine alte Wasserschöpfanlage und einen verfallenen Turm. Burg am Playa El Playazo Playa El Playazo |
| GPS-Koordinaten El Payazo: N 36° 51.636` W002°00.449` |
| San José und San Miguel |
Parkplatz in San Josè Die Salinen in San Miguel de Gabo de Gata wurden von den Römern gebaut. Flache Becken, in die Meerwasser fließt, welches dann verdunstet. Ein Teil der Salinen wird auch heute noch zur Salzgewinnung genutzt. Der andere Teil gehört den Vögeln. Auch Flamingos kann man hier beobachten. Es wurden dazu sogar Fernrohre aufgestellt und Beobachtunshütten. Der Leuchtturm liegt hinter dem Ort auf einer Klippe. Zum Glück kommt uns auf der teils einspurigen, engen und kurvigen Straße niemand entgegen. Der Leuchtturm ist in Betrieb, man kann ihn nicht besichtigen. Und außer runter in die Wellen zu gucken, die gegen die Felsen branden, kann man nichts machen. Leuchtturm am Cabo de Gata Am Morgen müssen wir früh los. In San Miguel de Cabo de Gata ist Markttag und wir stehen auf dem Marktplatz. |
| GPS-Koordinaten San José: N 36° 46.173` W002°06.630` GPS-Koordinaten San Miguel: N 36° 46.172` W002°14.567` |
| Guardias Viejas |
| Südllich von Almeria kann man das Kap schon gar nicht mehr
sehen. Dafür blickt man auf die schneebedeckten Gipfel der Sierra Nevada -
jenes Gebirge, das dafür sorgt, dass das Wetter an der Küste so warm und
trocken ist. Wolkenverhangen sind die Berge - es schneit wohl dort oben. Denn am nächsten Morgen sind die Gipfel noch weißer. In
Spanien gibt es zwei Möglichkeiten für den Wintersport - im Norden die Pyrenäen
und im Süden die Sierra Nevada. Weit ist es nicht vom Strand zum höchsten
Gipfel der Iberischen Halbinsel... Die Autobahn A7 umrundet Almeria. Sie verläuft oberhalb der Stadt und man hat einen guten Ausblick. Doch vor lauter Gewächshäusern sieht man kaum die Stadt. Ein einziges Plastikmeer, endlos. Was hat es eigentlich mit den "Urbanisacions" auf sich? Er gibt sie überall. Auch Mitten im Nichts. Oft haben sie nicht einmal einen Namen. Es sind riesige Neubaugebiete, manchmal mit Golfplatz, wo jedes Haus so aussieht wie alle anderen. Oder große Appartementanlagen und alles ist verrammelt. Meist wirken sie ausgestorben. Warum es in vielen Orten keine alten Häuser gibt, haben wir uns schon oft gefragt, und herausgefunden, dass es im 16. und 19. Jahrhundert Erdbeben gab, die viel zerstört haben. Erst im letzten Frühjahr gab es ein Beben in Lorca. Lorca liegt nur etwa 100 km von Canada de Gallego entfernt. Noch immer ist man dort mit den Aufrãumarbeiten beschäftigt. Heiße Quellen und Calderas zeugen von früherer vulkanischer Aktivität, aber das war sehr viel früher. Die vielen Ruinen und verlassenen Häuser, was hat es damit auf sich? Von Almeria geht es weiter nach Eljido. Durch endlose Plantagen an den Strand unweit von Almerimar - auch so eine Urbanisacion mit Appartementanlagen und Hotels, aber kaum Menschen. Auf einer Wiese oberhalb des Strandes parkt der Laster mit guter Aussicht. Grün, blau und braun. Das sind die Farben hier, wobei das Blau des ruhigen Meeres drei Ticks dunkler ist, als das des Himmels. Ruhig ist es hier, obwohl gleich neben einem kleinen Ort und ein paar Meter neben der Küstenstraße, doch da ist kaum Verkehr. Wiese in Guardias Viejas |
| GPS-Koordinaten Guardias Viejas: N 36° 42.094` W002°50.425` |
| Playa Granada |
|
Schon bald wird der
Küstenstreifen immer schmaler, bis die Berge steil ins Meer fallen und nur noch
für eine Straße Platz ist. Dafür ist relativ wenig Verkehr. Serpentinen, Tunnel
und schöne Ausblicke. Gewächshäuser auf jedem einigermaßen geraden Stück Land. In
den Tälern stehen sie bis an den Strand. Die A7 führt mitten durch die Orte. So
viel steht leer - und hier wohnen die Leute an der Autobahn.
Bei Salobrena ist Schluss für heute. Die kleine Asphaltstraße, die durch eine Art Schrebergartengebiet verläuft, endet direkt am Strand und um zu wenden, müssen wir in den Sand - oder alles wieder im Rückwärtsgang zurück fahren. Ohne eingeschalteten Allrad gräbt sich ein Hinterrad erst einmal in den Sand. Zum dritten Mal in drei Jahren benutzen wir heute das Vorderachsgetriebe. Hinter dem Strand wächst hohes Schilf. Flüsschen münden auf dem Strand und bahnen sich ihren Weg zum Meer. Neben uns ist eine Appartementanlage mit Golfplatz. Und auf der Straße laufen sie mit ihren Golftaschen vorbei. Daneben ist ein "Robinson Club". Da sind wir ja genau richtig - in exklusiver Lage. In der Ferne sieht man die weißen Häuser von Salobrena, wie sie sich an den Hang klammern und im Norden die schneebedeckten Gipfel der Sierra Nevada. Playa Granada |
| GPS-Koordinaten Playa Granada: N 36° 43.193` W003°34.022` |
| Info |
![]() |
Andalusien die südlichste, die auf dem Festland liegt. Andalusien grenzt im Norden an Andalusien ist von den 17 autonomen Gemeinschaften SpaniensKastilien-La Mancha und an die Extremadura und im Süden an das Mittelmeer und den Atlantik. Im Osten grenzt sie an Murcia und im Westen an Portugal. Die Hauptstadt Andalusiens ist Sevilla. » weiter lesen |
![]() |
Costa de Almeria Die Küste mit einer Fläche von 8.774 km² ist ein einziger landschaftlicher Gegensatz: Weite Strände liegen und kleine Buchtenwüstenähnliche Gebieten und fruchtbaren Vegetation gegenüber. » weiter lesen |
![]() |
Cabo de Gata Die Küstenlinie des Cabo de Gata ist zerklüftet und wird im Hinterland von Bergen begrenzt. Der geologische Ursprung liegt in einer starken vulkanischen Aktivität in dieser Region. Jedoch sind sämtliche Vulkane schon seit Jahrmillionen erloschen, während die Region weiterhin von Erdbeben betroffen ist. » weiter lesen |
![]() | Reiseführer Spaniens Mittelmeerküste Dieser voluminöse Reiseführer ist der ultimative Begleiter für jeden, der die spanische Mittelmeerküste bereist. Jeder Ort, jeder Strand, jede Sehenswürdigkeit wird beschrieben. » weiter lesen |
| « | « Aguilas | Costa de Almeria |
Andalusien » |
![]() | ![]() | ![]() | ![]() |