Es war kalt, es regnete.
Regen in San Sebastian, Regen in Venta de Banos.
Leben im eigenen Rhythmus
Mit dem Doubs sprudelten wir nach Frankreich hinein. Die Saône zog uns mit ins Burgund. Der Canal du Centre brachte uns zur Loire und die Loire zum Allier. Durchs Limousin ging es zur Dordogne und Garonne.
Im Berliner Grunewald befindet sich ein ziemlich großes Freilaufgebiet für Hunde. Mit Badesee, Strand und Wald. Hier macht das Stadt-Hund-Sein noch richtig Spaß!
Die Lieblingsbeschäftigung von Lucy ist ja bekanntlich (gleich nach Fressen und Schnuppern): Schwimmen! Um an einen See zu gelangen, ist kein Weg zu weit und keine Mühe zu groß. Dazu hat man schließlich Personal!
Nach Überquerung des Flusses Seixe von Süd nach Nord befinden wir uns wieder im Alentejo. Die Algarve liegt hinter uns, die lange Fahrt nach Norden beginnt.
Lange vor uns, nämlich 1302 Jahre, reisten die Mauren hierher und brachten der Algarve ihren Namen: Al Gharb, der Westen.
Das Alentejo ist eine Region in Portugal.
Sie erstreckt sich von etwa der Mitte des Landes, entlang der Grenze zu Spanien, bis zur Region Algarve im Süden.
Südlich von Lissabon reicht sie bis zum Atlantik. Sanft gewellt, von Getreidefeldern überzogen, hier und da Korkeichenhaine, knorrige Olivenbäume, mittelalterliche Kapellen und urige Steinhäuschen.
Wir hangeln uns von Stausee zu Stausee, bleiben überall ein paar Tage…
Bei Bayonne überqueren wir die Französisch-Spanische-Grenze auf der Autobahn und gelangen direkt nach San Sebastian.
Pays de Vins – Weinland. Wächst hier überall. Und mittendrin, umringt von Weinbergen – St. Emilion. An einem Nachmittag zu Fuß zu erkunden. Asiaten mit Kameras streunern umher und im Hof an der Stadtmauer spielen zwei Männer in Gummistiefeln Boule.