Kurz vor Monte Gordo fuhren wir von der Hauptstraße ab und gelangten in ein ziemlich verlassenes Wohngebiet in einem Pinienwald, das aus einer handvoll Straßen und verlassenen Häusern mit verwahrlosten Gärten bestand.
Entdecken
Früher war das Entdecken eine lange Straße nach Süden. Heute ist es ein Waldweg, ein kleiner Ort oder eine stille Ecke am Wasser. Hier sammle ich alle Orte, die etwas mit mir gemacht haben.
Cacela Velha: Eine der schönsten Aussichten in der Algarve
Cacela Velha ist ein winziger Ort auf einem Hügel über der Lagune. Er besteht aus einer Kirche, den Ruinen einer Burg, drei Straßen und einer handvoll Häuser. Von der einstigen Burgmauer hatten wir eine super Aussicht auf die Lagune, die Sanddünen und das Meer.
Forte do Rato
Vor der Stadt Tavira im Osten der Algarve breitet sich eine Lagune aus. Sie wird vom Meer getrennt von zwei Düneninseln, schmal und lang.
Forte Almadena
Hoch über dem Strand „Boca do Rio“ stehen die Überreste einer kleinen Festung.
Die Düne
Es wurde Zeit, die Zelte am Boca do Rio abzubrechen. Die Bauarbeiten sollten in Kürze beginnen. Es regnete, als wir uns auf den Weg ins 35 km entfernte Ferragudo machten. Dort gesellten wir uns zu Herbert, Lucy rannte natürlich sofort zum Wasser und Bella stürmte uns zur Begrüßung entgegen.
Markttag
Sonntag ist Jagdtag. Auch in Portugal. Von überall wird geschossen, gar rumgeballert. Auf was eigentlich geschossen wird, ist unklar. Selbst Lucy, die stets auf der Suche und oft erfolgreich ist, hat noch kein Wild vor die Schnauze bekommen.
Monchique und der Barragem Bravura
Monchique kuschelt sich an den Südhang des höchsten Berges der Algarve, des Fóia. Der kleine Ort liegt etwa auf halber Strecke zum 902 Meter hohen Gipfel. Oberhalb von Monchique steht die Ruine eines Klosters, ein Wanderweg führt dort hinauf. In den kleinen Geschäften wird allerlei Kunsthandwerk an Touristen verkauft und man merkt, dass Monchique ein Ausflugsziel ist und die Einheimischen sich darauf eingestellt haben.
Picota, der ewig Zweite
Kurvenreich schlängelte sich die Straße durch die Serra de Monchique. Durch grüne Eukalyptuswälder, vorbei an kleinen Dörfern, durch Täler und über Pässe. Abgeschieden standen einzelne Häuser in den sonnenbeschienenen tiefen Tälern fern der Hauptstraße. Vier Autos kamen uns auf der 50 km langen Strecke entgegen, nicht eins hatte uns überholt.
Loulé und Fonte da Benémola
Etwa 10 Kilometer waren es von Quarteira nach Loulé. Die kleine Stadt liegt eingerahmt von grünen Hügeln im Hinterland der Küste.
Super-Geil-Quarteira
Herbert hatte geschwärmt von einem Platz neben dem Ort Quarteira. In seinem Navi trug er den Namen „Super-Geil-Quarteira“. Das hatte mich neugierig gemacht. Vor allem, weil ich dachte (Achtung Vorurteile!), dass es im massentouristischen Teil der Algarve (rund um Albufeira, Vilamoura, Quarteira), wo unsere Karten nur Straßen, Straßen und nochmals Straßen anzeigten, unmöglich wäre, einen schönen und ruhigen Platz, oder überhaupt einen legalen Parkplatz zu finden.
Praia Marinha
Den Parkplatz am Praia Marinha haben wir entdeckt, als wir vor ein paar Tagen von Ferragudo aus einen Ausflug mit dem Motorrad unternahmen. Vor dem eigentlichen Strandparkplatz befand sich auf der linken Straßenseite ein Schotter- oder Sandplatz, der mit großen Büschen bewachsen war.
Silvester am Boca do Rio
Weihnachten und Silvester verbrachten wir am Strand “Boca do Rio” – in netter Runde. Saßen zusammen mit den Nachbarn, spielten mit den Kindern und Hunden am Strand, machten Spaziergänge in die Nachbarbuchten von Salema und Burgau und alle paar Tage zum Intermarché nach Budens.