Radreise Thailand: Beginn in Bangkok

Beginn der Radreise in Bangkok

In Bangkok beginnt am 14. November 2007 unsere Fahrradreise durch Thailand und Laos.

Alles auf Anfang – wir fliegen nach Bangkok

Morgens um halb 8 ist die Nacht zuende.

Nach einem kurzen Frühstück beladen wir unseren futuristisch anmutenden Alfa 156 Kombi (von Sixt) und reiten in Richtung Süden dem Düsseldorf entgegen.

Die Anreise klappt problemlos. Es gibt keine nennenswerten Staus und abgeben können wir den Mietwagen direkt gegenüber dem Abflugterminal.

Auch die Gepäckaufgabe mehr als 3 Stunden vor Abflug hätte einfacher nicht sein können. Insgesamt kommen wir auf 42 kg (inkl. Campingausrüstung, jede Menge Werkzeug und Ersatzteile für die Räder, sowie Foto- und Unterhaltungselektronik mit vielen Batterien und 1 kg Kaffee). An unseren Rädern entfernen wir nur die Pedalen. Noch nicht einmal den Reifendruck müssen wir reduzieren.

Der Flug war grausam, wie Flüge wohl eben sind. Der einzige Lichtblick: Die Simpsons – der Film.

Wieder in Bangkok nach ueber 4 Jahren

Gegen 10 Uhr 20 Ortszeit setzen wir sanft auf dem Rollfeld des Suvarnabhumi Airport (BKK) auf. Nach nunmehr 4 Jahren, 7 Monaten und 15 Tagen betreten wir endlich wieder thailändischen Boden.

Der Suvarnabhumi Airport ist ein Flugplatz der Superlative. Er besitzt den mit 132 Metern höchsten Kontrollturm der Welt und das weltweit zweitgrösste Flughafengebäude. Er ersetzt den alten Don Mueang International Airport.

Schon beim Verlassen des Fliegers durchströmt der unverwechselbare schwülwarme Duft der Millionenmetropole unsere Nasen.

Ohne Verzögerung passieren wir die Grenzkontrollen, erhalten unser Gepäck und am Sperrgutschalter unsere unversehrten Fahrräder.

Für die Fahrt in die Stadt entscheiden wir uns für den Airportbus, indem fast ohne Probleme auch Fahrräder im Gang mitreisen dürfen.

Nur wenige Gehminuten von unserem “alten” Hotel, in einer Seitengasse des Rhadjadamneon Klang, verlassen wir den Bus und werden vom urbanen Treiben der Megastadt geschluckt.

Wir waren schon mal hier: Bei unseren ersten großen Reise mit dem Fahrrad durch Thailand.

Als wären wir nie weg gewesen – dieser Geruch, der Lärm, die Hektik, der Verkehr, die Menschen, die Hitze – herrlich!

Love it or leave it.

Anstrengend ist die Tatsache, dass Bangkok uns 6 Stunden voraus ist und wir geistig und körperlich hinterherhinken.

Beim ersten Streifzug durchs Viertel um die Khao San Road fällt auf, dass sich in den vergangenen Jahren fast nichts verändert hat. Selbst das Preisniveau ist nahezu gleich geblieben. Durch den starken Euro ist es für uns eher noch preiswerter geworden.

Und so verbringen wir unsere ersten Stunden mit essen, trinken, schlafen, gucken, staunen und wundern.

4 Tage Bangkok – wir erkunden die Stadt

4 Tage nehmen wir uns Zeit, um unsere innere Uhr mit der Bangkokzeit zu synchronisieren.

Am Samstagabend haben wir eine Verabredung mit Maren und Peter am anderen Ende der Innenstadt. Als überzeugte Individualreisende entscheiden wir uns dafür, die ca. 8 km durch die verstopften Straßen der Stadt mit unseren Rädern zurückzulegen.

Der Versuch “kleinere” Nebenstrassen zu benutzen geht gründlich nach hinten los. So brauchen wir für den Hinweg 3 Stunden.

Auf der schönen Hotelterasse direkt am Pool mit Aussicht auf den Menam-Chao-Phraya lassen wir unseren vorerst letzten Abend in Bangkok in netter Gesellschaft, gediegener Athmosphäre und kühlen Drinks ausklingen. Den Rückweg ausserhalb der Hauptverkehrszeiten erledigen wir in knapp einer halben Stunde.

Würden nicht Autoabgase und Gestank den Fahrspaß schmälern, wäre das Fahrrad nicht das ungeeignetste Fortbewegungsmittel in der City.

Letzte Aktualisierung am 12.11.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Kommentare

5 Gedanken zu “Beginn der Radreise in Bangkok”

  1. Mit dem Fahrrad durch Bangkoks Innenstadt? Das nenne ich optimistisch ;)

    Es gibt ja geführte Touren, aber die bleiben in der Altstadt und Thonburi.

    Wir sind mal während der Proteste mit dem Fahrrad durch die Innenstadt gefahren. D.h. alle größeren Strassen waren autofrei, aber schön war’s trotzdem nicht…

    Wenn ich durch die Innenstadt fahren müsste würde ich am Kanal San Saep bleiben oder die erhöhte Verbindung zwischen Lumphini und Benchasiri Park fahren.

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