Überwintern Portugal Wohnmobil 34 (3)

Wildcamping: Schöne Plätze gibt es noch überall!

Überwintern in Portugal: Roadtrip entlang des Rio Guadiana (Teil 5)

Roadtrip Tag 32 bis 34

Roadtrip-KM: 2.773 km

heute gefahren: 78 km (direkter Weg ca. 30 km, wir sind aber ziemlich viel rumgefahren und haben das Ufer des Rio Guadiana erkundet)

Mein Vater hat mir seinen alten Camcorder geschenkt und nun filme ich hin und wieder. Dies ist mein zweites Video. Hab bitte also etwas Nachsicht mit mir. Filmen ist noch neu für mich, Videobearbeitung ebenfalls. Tipps sind willkommen… das Video enthält übrigens gemafrei Musik von frametraxx.de

 

Es gibt sie immer wieder.

Diese wunderbaren Tage, an denen einfach alles passt.

Draußen nur eine leichte Brise. Strahlend blauer Himmel. Mit einer Sonne, die auch jetzt im Winter noch wärmt.

Überwintern Portugal Wohnmobil 34 (3)

 

Wir parken direkt am Wasser. Vor uns liegen ein paar Segelboote in der Bucht. Bing – Bing – Bing schlägt es metallisch gegen den Mast des kleinen Katamarans. Fast im Takt meines Herzschlags.

Ich sitze vor dem Laster auf meinem gemütlichen Lafuma und schaue aufs Wasser.

Die Sonne lässt die kleinen Wellen glitzern. Ich blinzle. Mache die Augen lieber zu.

In der Ferne bimmeln ein paar Kuhglocken. Vogelgezwitscher höre ich vom anderen Ufer. Den Wind in den Steineichen hinter mir.

Ich weiß nicht wie lange ich hier schon sitze. Vielleicht eine Stunde… dann ist mir plötzlich nach Musik.

Am Nachmittag gehen wir spazieren.

Allzu viele Möglichkeiten gibt es nicht, weil doch immer wieder ein Zaun auftaucht.

Auf den grünen Hügeln grasen braune Kühe. Sie fressen sich satt an den gelben Blümchen und vor allem an den Eicheln der Steineichen. Fast jede hat eine Glock um, manche haben ein Kälbchen dabei.

Wir laufen auf einem Trampelpfad am Seeufer entlang, erklimmen einen kleinen Hügel und schauen plötzlich ins nächste Tal, das sich kaum von dem davor unterscheidet.

Der See liegt blau in der Sonne. Drumherum steigen die grüngelben Hügel empor, darüber der hellblaue Himmel.

Wir laufen einen Bogen, der Pfad führt uns zur Straße und zurück zu unserem Parkplatz. Es geht vorbei an dem einzigen Wohnhaus in der Nähe unseres Parkplatzes. Schon von weitem kläffen uns die beiden Hunde an. Der eine ist an einem Baum festgekettet, er springt immer wieder hoch und rennt dabei in seine Kette. Der andere ist unangeleint und kommt zum Tor gelaufen, kläfft immer weiter. Lucy beachtet die beiden überhaupt nicht. Läuft einfach an ihnen vorbei, ohne auch nur rüberzuschauen. Keine ernst zu nehmenden Hunde?

Zurück beim Wagen nehme ich mir ein Getränk aus dem Kühlschrank. Schaue wieder auf die Bucht, die Boote… Es ist immer noch warm, ich kann mich nicht losreißen. Auch die beiden Camper, die ein Stück hinter uns parken (die einzigen anderen Camper hier), haben es sich gemütlich gemacht. Sie haben einen schönen Platz unter einer Steineiche und liegen dort nun auf ihren Liegestühlen.

Ach hätten wir nur Feuerholz gefunden!

Wir machen uns Musik an und schauen weiter in die Weite. Um 17 Uhr verschwindet die Sonne hinter dem Hügel. Sofort wird es frisch, kühl, dann kalt. Ich habe aber noch keine Lust reinzugehen, ziehe mir noch die Jacke über. Irgendwann ist es dann dunkel. Wir kochen Lasagne und schauen danach noch einen Film.

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Das Video zum Reisebericht

hier geht´s zum Video bei You Tube

 

Für weitere Infos zu unsere Anreise nach Portugal besuche » Mit dem Wohnmobil nach Portugal

Neu hier? Lies hier den ersten Reisebericht: Aufatmen. Durchatmen. Runterschalten. Leiserdrehen. Portugal!

Hier geht´s weiter » Portugal: Was für ein schönes Leben!

 

Reise Know-How Wohnmobil-Tourguide Portugal: Die schönsten Routen. Mit Porto und Lissabon
  • 384 Seiten - 27.03.2017 (Veröffentlichungsdatum) - Reise Know-How Verlag Peter Rump GmbH (Herausgeber)

Letzte Aktualisierung am 14.11.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

 

Kommentare

7 Gedanken zu “Wildcamping: Schöne Plätze gibt es noch überall!”

  1. Da kommt mir einiges bekannt vor in diesem Bericht. Vor allem die vielen Zäune und kläffenden Hunde! Das hat uns an Portugal am meisten gestört. Der Alentejo ist wunderbar einsam. Doch leider ist es mit dem Spazieren nicht weit her. Überall Privatgrund und Stacheldraht. Schade. Und wenn man durch ein Dorf spaziert kläfft es von allen Seiten. Hier in Spanien ist es schon etwas entspannter und geschossen wird auch nicht an jedem Tag.

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