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Mit dem Wohnmobil unterwegs: Übernachtungsplätze an der Strecke finden

Wie du Übernachtungsplätze findest

Seit ein paar Jahren sind wir im Winter mit dem Wohnmobil unterwegs nach Südwesteuropa, sprich Spanien oder Portugal. Mittlerweile haben wir verschiedene Routen ausprobiert und einige Übernachtungsplätze entlang der Strecken gefunden und in unserem Navi gespeichert.

Oft taucht die Frage auf, wie wir unterwegs Übernachtungsplätze finden und welche Art Plätze wir bevorzugen.

Mit dem Wohnmobil unterwegs fahren wir von Norddeutschland nach Südwesteuropa. Meistens fahren wir im Herbst, weil wir den Winter im Süden verbringen wollen. Leider ist es Ende Oktober und im November in Deutschland und Frankreich wettertechnisch meistens nicht mehr so schön. Viel Regen, viel Grau und kühl ist es auch. Deswegen läuft es darauf hinaus, dass wir uns nicht lange auf dem Weg aufhalten, sondern fahren, bis das Wetter endlich besser wird.

Routenplanung

Wer seine Strecke vor der Abfahrt bereits genau planen will, der kann sich vorab geeignete Campingplätze oder Wohnmobilstellplätze heraussuchen und diese dann gezielt anfahren. Campingplätze können so vorher sogar schon reserviert werden, damit auch auf jeden Fall ein Plätzchen frei sein wird.

Für die Routenplanung benutzen wir z. B. Googlemaps, unser Navigationsgerät*, Map Source von Garmin oder den Routenplaner vom ADAC. Wenn die Route dann steht könnte man diese in Tagesetappen aufteilen und sich Campingplätze oder Wohnmobilstellplätze heraussuchen, die im Bereich des Etappenzieles liegen.

Auch dafür gibt es im Internet gute Tools, die dabei behilflich sind:

Aber wie oft kommt es dann vor, dass etwas mal nicht so klappt, wie es geplant war. Man unverhofft im Stau endet, oder die Mittagspause länger ausfällt als gedacht. Gerade wer seine Tagesetappen zu lang plant, kommt schnell mit dem Zeitplan ins Gehege, weil er irgendwann seinem eigenen Plan hinterherhinkt.

Wer seine Strecke und seine Übernachtungsplätze zuvor plant, sollte also schon genau wissen, wie viele Kilometer er am Tag abreißen will und kann. Wer sich da nicht sicher ist, sollte eher kurze Etappen planen. So reduziert sich der Zeitdruck und es macht ja auch nichts, wenn man vielleicht schon 2 Stunden vorher als geplant am Etappenziel eintrifft.

Wir fahren lieber planlos drauflos. Das lässt Raum für Unvorhergesehnes. Mal eine längere Pause, wo es schön ist. Einen Morgen mal länger schlafen, weil wir noch müde sind oder weil es regnet.

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Übernachtungsplatz finden

Wer nicht schon vorab weiß, wo er die Nacht verbringen wird, sollte rechtzeitig mit dem Suchen anfangen. Mindestens 2 Stunden vor Einbruch der Dunkelheit. Schöne Übernachtungsplätze finden sich meistens nicht an der Hauptstraße. Da kann es ratsam sein, auf kleinere Straßen zu wechseln und sich dort umzusehen.

2 Stunden vor Einbruch der Dunkelheit kann man dann in einen Camping- oder Stellplatzführer schauen, oder die POIs im Navi durchgehen, um zu sehen, ob ein passender Platz in der Nähe ist, den man ansteuern kann.

Campingplätze

Nach Campingplätzen schauen wir dabei eher nicht. Nur für eine Nacht, ist uns das einerseits zu aufwändig (Anmelden an der Rezeption, Parzelle anfahren, einparken, um am nächsten Morgen früh wieder auzuschecken). Und außerdem steht für uns die meist kurze Verweildauer auf der Durchreise in keinem Verhältnis zu den Kosten für die Übernachtung auf dem Campingplatz. Das mag für andere nicht so sein. Viele schätzen es, am Abend nach einem langen Tag on the road, eine warme Dusche zu bekommen und fühlen sich auf einem Campingplatz auch einfach wohler.

Wohnmobilstellplätze

Wohnmobilstellplätze sind für uns schon interessanter, da das aufwendige Ein- und auschecken entfällt. Wohnmobilstellplätze sind meistens auch viel günstiger, bieten dafür aber auch nicht den gleichen Komfort wie ein Campingplatz.

Allerdings haben wir bei der Suche nach Wohnmobilstellplätzen auch schon die Erfahrung gemacht, dass diese manchmal schwer zu finden sind, schon voll sind, oder dass es sie gar nicht gibt, obwohl sie im Stellplatzführer aufgeführt sind. Das kostet dann viel Zeit.

So machen wir es eher so, dass wir nur welche aufsuchen, die in sehr kleinen Orten sind, oder gut erreichbar am Ortsrand. Es soll ja nur ein Aufenthalt für eine Nach sein und da soll die An- und Abfahrt zum Übernachtungsplatz möglichst easy sein.

Noch besser klappt es, wenn wir gar nicht vorher ins Navi oder ins Buch schauen, sondern einfach den Schildern am Straßenrand folgen und die Infos vielleicht kurz mit Navi oder Buch abgleichen. Da wissen wir dann zumindest, dass es den Platz überhaupt gibt.

Die Suche nach Wohnmobilstellplätzen an der Strecke war für uns oft schon sehr zeit- und nervenaufreibend. Weswegen wir das eigentlich nur machen, wenn wir Ver- und Entsorgen müssen, wenn wir uns am nächsten Tag die Stadt ansehen wollen, in der der Platz sich befindet, wenn uns der Platz empfohlen wurde oder wenn wir gar nichts anderes finden.

Gewerbegebiete

Eine gute Idee ist auch immer, die Suche nach kleinen Gewerbe- oder Industriegebieten. Wer eine gute Karte in seinem Navi hat, der kann diese oft schon dort als solche erkennen, weil sie farblich anders dargestellt werden, als Wohngebiete oder andere Flächen.

Sie befinden sich oft sehr verkehrsgünstig gelegen. Meistens sind sie von der Autobahn oder Bundesstraße ausgeschildert. Man kann von Weitem, oder im Vorbeifahren schon sehen, ob das Gebiet zum Übernachten in Frage käme und dann einfach die nächste Ausfahrt nehmen, um dorthin zu gelangen.

Toll sind Gewerbegebiete in mittelgroßen Städten, die ländlich liegen. Diese Gebiete befinden sich gerne „auf der grünen Wiese“. Wenn wir auf der Straßenkarte dann noch mehrere Sackgassen ausmachen können, schauen wir es uns meistens genauer an.

Sackgassen in Gewerbegebieten in ländlicher Gegend – das sind eigentlich unsere Favoriten.

Hier übernachten oft auch LKW-Fahrer, in manchen gibt es sogar Einkaufsmöglichkeiten, oder man kann am Abend im Diner essen gehen, oder sich was zu essen holen. In Frankreich und Spanien heißen diese Gebiete meistens Zone Commerciale bzw. Zona Comercial.

Lieber sind uns allerdings die noch kleineren Gewerbegebiete, wo kleine Firmen ansässig sind, da gibt es dann zwar meistens keinen Supermarkt, dafür ist es wesentlich ruhiger und am Wochenende schon fast idyllisch. Und wenn sie im Grünen liegen, finden sich noch schöne Möglichkeiten für einen Abendspaziergang.

In der Natur

Plätze in der Natur, fern ab der Orte finden wir eigentlich noch besser. Aber es gehört schon viel Glück und Geduld dazu etwas passendes zu finden. Meistens lohnt das Ergebnis den Aufwand nicht.

Ausschau halten wir nach kleinen Straßen, die an einen Waldrand führen, zu kleinen Flüssen oder an einen See. Doch oftmals endet die Fahrt dann vor einem Durchfahrtsverbot oder einer Gewichtsbeschränkung, o. ä.

Für einen schönen Platz in der Natur muss man also viel früher mit dem Suchen anfangen, Geduld aufbringen und eine Alternative in der Hinterhand haben, falls man doch nichts findet. Sonst wird das schnell frustrierend und nervig. Vor allem, wenn es dunkel wird und man immer noch nichts gefunden hat.

Und wenn wir sowieso am nächsten Morgen gleich weiterfahren wollen, dann nehmen wir lieber mit dem kleinen Gewerbegebiet im Grünen vorlieb, als ewig nach dem Platz am See zu suchen.

Was andererseits ja schade ist. Wir fahren ja oft die gleiche Strecke, wenn wir nach Spanien oder Portugal wollen. Würden wir nur immer wieder die schon bekannten Plätze ansteuern (wozu mensch ja schnell mal neigt) und uns nie auf die Suche nach neuen, unbekannten, oder gar nach den richtig tollen Plätzen machen, werden wir sie so ja nie entdecken.

So versuchen wir es mit einer Mischung. Wir halten nach neuen Plätzen Ausschau und wenn wir nichts finden, steuern wir einen schon bekannten Platz an. So sammeln wir im Laufe der Jahre viele Plätze, streichen die, die wir durch schönere ersetzten können und wählen hier und da mal eine neue Route. Es soll ja auch nicht langweilig werden.

Sehenswürdigkeiten

Wenn wir Zeit und Muße haben, folgen wir auch gerne den oft braunen Hinweisschildern zu Sehenswürdigkeiten. Bei alten Kirchen, Burgen, Schlösser, Hügelgräbern und Denkmäler gibt es manchmal auch die Möglichkeit für eine Nacht zu parken. Vorher schauen wir in die Karte, um herauszufinden, wie weit das Ziel so ungefähr entfernt ist. Denn wenn es dort nicht klappt, müssen wir ja möglicherweise die ganze Strecke wieder zurück fahren.

Wandererparkplätze

Wandererparkplätze sind auch eine gute Anlaufstelle. Sie befinden sich meistens in der Natur, gerne irgendwo im Wald und abends ist dort kaum noch etwas los. Oft liegen diese Parkplätze aber sehr weit ab von der Route, so dass sich der Umweg (nur für eine Übernachtung) nicht lohnen würde.

Freies Campen und Übernachten

Dass man jeden Übernachtungsplatz, ob nun in der Natur, im Gewerbegebiet oder auf einem offiziellen Stellplatz, als Geschenk betrachtet und mit Respekt behandelt, ist wohl selbstverständlich.

Das Übernachten im Wohnmobil außerhalb von dafür vorgesehenen Plätzen ist in den einzelnen europäischen Ländern unterschiedlich geregelt. Promobil hat die Regelungen der einzelnen Länder in den Camping-Informationen Freies Campen und Übernachten in Europa sehr übersichtlich dargestellt:

  • In Deutschland ist das einmalige Übernachten im öffentlichen Straßenverkehr zulässig.
  • In Frankreich ist das Übernachten im öffentlichen Straßenverkehr mit Einschränkungen ebenfalls zulässig.
  • In Spanien ist das Übernachten im öffentlichen Straßenverkehr mit einigen Einschränkungen ebenfalls zulässig.
  • In Portugal ist das Übernachten außerhalb von Campingplätzen verboten.

Unterwegs mit dem Wohnmobil nach…

Mit dem Wohnmobil nach SüdspanienMit dem Wohnmobil nach PortugalRoutenvorschläge liefern auch die Bücher aus dem Womo-Verlag Mit dem Wohnmobil nach… Dort werden mögliche Anreiserouten vorgestellt und beschrieben. Außerdem werden zahlreiche Übernachtungsplätze entlang der Strecken – über Campingplätze, Wohnmobilstellplätze, aber auch getestete „inoffizielle“ Übernachtungsplätze.

Und schließlich sind die Bücher Reiseführer im Zielgebiet.

Wir haben die Bücher des Womoverlages gerne in der Hinterhand, aber der große Nachteil (ganz allgemein) beim Reisen mit Reiseführer ist, dass man den ausgetretenen Pfaden folgt, dass man dann immer nur dort reist, wo alle anderen auch reisen, gereist sind und immer reisen werden und man so selten Neues entdeckt.

Und du?

Wie findest du Übernachtungsplätze an der Strecke? Welche Art von Plätzen, sind deine Favoriten? Kennst du eine gute Datenbank im Internet, wo es sich lohnt nach Plätzen zu suchen? Möchtest du noch etwas hinzufügen?

Dann schreib doch einen Kommentar!

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Über Steffi

Mein Name ist Steffi. Zusammen mit meinem Mann Olaf und unserer Hündin Lucy wohne ich in einem ausgebauten LKW mal hier mal da – meistens dort. Bevor ich zum „Leben auf Rädern“ kam, bin ich mit dem Fahrrad gereist. Davor lebte ich in einem Haus, hatte einen ganz normalen Job bei einer Bank  - der ganz normale Wahnsinn... Schnell habe ich festgestellt, dass das nicht alles sein kann. 2002 nahm ich ein Jahr Auszeit und bin so auf den Geschmack gekommen. Seit 2007 bin ich wieder unterwegs und mein Leben hat sich komplett geändert. Folge mir via Feedly und Bloglovin´

42 comments

  1. Schöner Artikel Steffi! Die richtige Lagerplatzwahl ist dann nämlich doch immer etwas komplexer als vor Reiseantritt gedacht, das ist auch unsere Erfahrung.

  2. Ansonsten verlasse ich mich nicht auf irgendwelche Buchführer. Einfach die Geographie vom Fahrersitz aus betrachten, evtl mit dem Navi abgleichen… Und meistens finde ich recht schnell einen Platz…. Und so bleiben die Plätze dann auch mir, ohne dass ich befürchten muss, dass so ein Platz diesmal überfüllt ist. (nachdem der schon x-mal gepostet oder weiter gegeben wurde)

    • Stimme Herrn Degenhart vollumfänglich zu. Mit ein wenig Erfahrung findet man/frau in jedem Land und in jeder Gegend gute Übernachtungsplätze (egal ob verboten oder nicht). Kein Land hat die Mittel, um das flächendeckend zu kontrollieren. Und wo wir mit den Unimog übernachten, kommt ohnehin meist niemand anders hin …

  3. Ich würde an der Stelle gerne auf die iOverlander App hinweisen. Dort tragen auch wir unsere besten Stellplätze ein und man findet auch Hinweise auf Werkstätten, Gas- und Wasserversorgung. Die App lebt natürlich davon, dass möglichst viele Leute ihre Erfahrungen teilen.

  4. Wo es auch gut zu übernachten ist und das gibt es in jedem Ort …Friedhofparkplatz. Nachts ist da kein Besucher mehr, es gibt ebenerdige Plätze, meistens mit Abfalleimer (für die kleineren Sachen) und vor allem … Man hat in der Regel dort seine Ruhe. Und ich glaub, die Toten haben auch nichts dagegen 😉

  5. Hallo ihr Lieben 🙂
    Weiß jemand, wie hoch die Strafen für das Übernachten außerhalb eines Campingplatzes in Portugal sind? Oder wird man einfach nur weiter geschickt, wenn überhaupt?
    Ich habe schon oft gelesen, dass es im Winter geduldet wird, aber wie sieht es im September aus?
    Ehrlich gesagt, habe ich keine Lust jede Nacht einen Womo Stellplatz anzufahren 😉

    • Hallo Tanja! Eine Garantie gibt es natürlich nie. Aber meistens ist es in Portugal ganz entspannt. Auch im Sommer… ich würde einfach die Stimmung vor Ort checken und die Leute fragen, die schon dort sind…

  6. Unsere ganz klaren Favoriten bei der Übernachtung sind Plätze in der Natur. Beim Abbiegen von der Straße achten wir darauf, dass wir von Gegenverkehr oder folgenden Fahrzeugen nicht gesehen werden. Am besten auch, wenn man am Platz von der Straße nicht einsehbar ist. Ideal: Waldkante an einer Wiese oder Feld mit Option auf Morgensonne. 🙂 Wege durch Maisfelder sind nicht schlecht, wenn es schon dunkel ist, tut es zur Not ein einfacher Feldweg, da man ja nicht mehr gesehen wird. Anfahrt eventuell auch mal ohne Licht.

  7. Gut zu hören, dass Euch das Stellplatz finden auch viel Zeit kostet. Wir kommen oft von einem in’s andere und halten erst, wenn wir total genervt sind von der Suche 😉

    Die Garmin Karte schau ich mir mal an.

    • Hallo Florian!

      Ja, es kostet immer Zeit. Vor allem, wenn man es auch schön haben will. Irgendeinen finden wir immer. Anfangs sind wir noch wählerisch und je näher die Dunkelheit rückt, je unkritischer werden wir. Das ist mit dem Laster so. Das war mit dem VW-Bus so. Und das war mit Rad und Zelt so. Schlecht geschlafen haben wir bisher nie. Eine gute Karte ist die beste Unterstützung!

      🙂

  8. Winter im Womi kann aber auch schön sein. Man muss nicht flüchten.

  9. Wir waren auf unserer gerade beendeten 3monatigen Frankreich-Tour schwer begeistert vom FrancePassion-Führer https://www.france-passion.com/de/ . Da wir mit 4 Hunden unterwegs waren, suchten wir gezielt nach möglichst ländlichen und keinesfalls zentral gelegenen oder überlaufenen Übernachtungsplätzen. Nett ist, dass man immer auch in Kontakt kommt mit den Anbietern, da man sich persönlich vorstellt.
    Soll’s auch für Spanien geben http://www.espana-discovery.es/ , in Portugal ist da das Netz noch nicht so ausgebaut, glaube ich.
    Habe gehört, ab Feb. 2016 soll’s absolut verboten sein in Spanien, wild zu stehen? Ist da was dran? Wisst Ihr Erfahrenen dazu was? Wollen evtl. Ende Januar los nach Südspanien/Portugal…

    • Hallo Anja!

      Vielen Dank für die Tipps und Links.

      Nein, ich weiß leider nichts genaueres über die Rechtslage in Spanien, jedenfalls nichts über die neuesten Entwicklungen. Aber ich bleib dran.

      bunteGrüße
      Steffi

  10. wer kann mir sagen, ob man in rincon de la victorie (ANDALUSIEN)noch stehen kann.wir waren im letzten jahr fuer 3 monate in der gegend.einfach toll.wollen im november wieder hinfahren,und die gegend geniessen……
    euer bericht ist sehr informativ,in bezug auf evt.plaetze zum stehen fuer eine nacht.wir machen es auch immer so,wenn wir unterwegs sind.
    am 10.nov.fahren wir wieder zum ueberwintern nach spanien und portugal
    herzliche gruesse
    dieter

  11. Wonny Neuschulz

    Hallo Ihrs!
    Meist bin ich mit Tochti und Hund unterwegs. Oft hilft ja bei der Stellplatzsuche auch einfach mal sprechen 😉 Auf einer Fahrt zurück von der Tschechei wurde es – wie ihr so schön beschrieben habt – immer später. Wald, dunkel (normal nicht hinderlich für uns), aber iwie hatte ich ein ungutes Bauchgefühl. Mit Kid und Wuffdich an Bord immer noch eine Schippe mehr Verantwortung, habe ich einfach das nächste kleine Waldhotel angefahren. Kurz die Situation geschildert und gefragt, ob ich ihren Parkplatz nutzen dürfe. So nette Leute! Uns wurde Tee angeboten, Strom, WC und Sani. Alles for free und interessiert. Wir haben mit ein paar Geschichten “bezahlt” und eine wunderbare ruhige Nacht im Wald aber geschützt verbracht.
    Das will ich aus vielerlei Gründen nicht dauernd machen, aber es war eine von vielen schönen Erfahrungen und netten Menschen, die man so on the road trifft.

  12. Liebe Steffi, ich möchte noch anmerken, dass das frei Stehen in diesem Winter in Portugal völlig unproblematisch war, obwohl offiziell verboten. Lediglich ein Stellplatz-Besitzer in Albufeira hat Fotos von den Freistehern gemacht und die Polizei veranlasst, den Strandparkplatz zu räumen. Die Polizisten waren allerdings sehr freundlich. Ihnen war es richtig peinlich, die Wohnmobilisten aufzufordern, doch bitte am kommenden Tag bis abends den Platz zu räumen.

  13. Hey Gemeinde ,,
    Für das schnell Parken bei der Anfahrt sind auch bei uns kleine Industriegebiete der Favorit . Ich hallte auch immer Ausschau nach Plätzen an Krankenhäusern und Friedhöfen ( bei Friedhöfen IST auch gut Wasser tanken ).
    Nö go sind gerade in Südfrankreich die Autobahnrasstätten .
    Da ich , sehr zum Leidwesen von Frau und Hund ein km Fresser bin ( will schnell in die Wärme ) hab ich mir angewöhnt den Platz welcher gegen 16.00h erspäht wird zu besuchen , war er schön OK war er nichts Pech gehabt . Dadurch vermeide ich die Suche im Dunkeln nach länger Fahrt , Frau und Hund gefälls .

    Grüße aus der Wüstenmaus
    Bernd

    • Hallo Berndt!

      Uns geht es oft so: Wir fangen recht früh an, nach einem Platz Ausschau zu halten und sind noch recht wählerisch. Lassen viele Plätze links liegen. Bis es dann immer später und später wird, die Plätze aber nicht besser. Das ging uns damals schon beim Radfahren so. Und irgendwann müssen wir dann nehmen was da ist 😉

      Aber wir versuchen, uns zu bessern.

      🙂

  14. Hallo Steffi, wir verwenden den holländischen “Campercontact” http://www.campercontact.de, den man für 5€ auch offline haben kann. Die Seite überzeugt mit anschaulichen Bildern und detaillierten Beschreibungen.

    Schönen Sonntag wünsche ich – Moni

  15. Hallo Steffi,
    ich habe mich schon länger gefragt, wie ihr immer eure Plätze findet. Schön, dass du einen Artikel darüber geschrieben hast.

    Da wir bisher mit dem Wohnwagen gereist sind, stehen wir in der Regel auf einem Campingplatz. Wir fürchten uns auch ein bisschen, wild zu stehen.

    Wenn wir unsere längere Mittagspause mit Imbiss und ein etwas Bewegung machen, entscheiden wir, wie lange wir noch fahren wollen, je nachdem, wie munter oder müde wir sind. Unser Schnitt liegt auch bei ca. 70 km/h, d.h. wir kennen dann unser Zielgebiet. Und die jeweilige Beifahrerin hat dann die Aufgabe, einen Platz im Zielgebiet zu suchen.

    Wenn wir nur durchreisen, machen wir nicht viel Gedöns, was für ein Platz es ist, wenn wir länger bleiben, ein Riesen-Gedöns :-).

    Herzliche Grüße,
    Christiane

  16. Als gute Übernachtungsmöglichkeit eignen sich am Wochenende die Parkplätze an Rathäusern, Schulen und andere öffentliche Behörden. Sie liegen meist sehr central und kosten in der Regel auch kein Geld.

    Gruß Werner Recker

  17. Auf jedenfall ein netter Artikel.
    Ich konnte so einiges entnehmen. Dann kann es ja endlich mal bei uns los gehen!!!!!!!!!!!!!

  18. Hallo 🙂
    Ich bevorzuge eigentlich auch die Gewerbegebiete, doch als langschläfer muss man dabei immer beachten, das die LKW morgens ne Menge Krach machen können, beim vorbei fahren. Aber wenn man sowieso früh weiter Richtung Ziel möchte geht das in Ordnung 😉

  19. Hallo, wir fahren auch oft mit dem Womo nach Spanien. Meistens fragen wir unser Navi wo der nächste Stellplatz oder Campingplatz ist. Wir machen es genau wie ihr, 2 Stunden vorher. Insgesamt sind wir dann meistens in 3-4 tagen am Ziel, in Südspanien.
    Kennt ihr den?
    http://www.3in1campen.de/dcc-portal/

    Liebe Grüße Ellen Jost

    • Hallo Ellen!

      Danke für deinen Kommentar! Wir brauchen für die Strecke nach Spanien etwas länger. Also eher 6-7 Tage – bei einer Reisegeschwindigkeit von 75 Km/h und maximal 400 km pro Tag. Ist halt ein betagtes Fahrzeug 😉

      Den “Deutschen Camping Club” kannst du empfehlen? Nutzt ihr den zum Auffinden von Stellplätzen on the road? Sollte ich den in die Liste oben aufnehmen?

      Danke für den Link zu deiner Webseite. Den Reisebericht Route 66 habe ich bis jetzt nur überfolgen. Am Wochenende werde ich den mal lesen. Klingt sehr spannend!

      🙂

  20. Sportplätze und außerorts liegende Friedhöfe sind auch immer gute Anlaufstellen. Parkplätze gibts dort nahezu immer…

    • Hallo Holger!

      Stimmt, an Sportplätzen haben wir auch schon geparkt. In Deutschland findet man oft ziemlich verlassene, wo schon lange niemand mehr gespielt hat. In Frankreich und Spanien sieht das anders aus.

      🙂

      • Auch wenn dort noch gespielt wird ist das doch kein Hindernis. Man muss ja nicht AUF den Sportplatz stehen 🙂

        • Hallo Holger!

          Nein, das ist natürlich kein Hindernis. Andererseits kann ich mich aber noch lebehaft an den Abend erinnern, als ich fast vor Schreck aus dem Bett gefallen wäre, als ein Fußball gegen den Laster gedonnert ist 😉 Und die hatten eigentlich einen recht hohen Zaum überm Tor.

      • Ja Sportplätze werden von mir auch gern angefahren, meine favoriten sind aber die Freibäder, da man mogens oder auch abends noch schwimmen und duschen kann.

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