Ein Boot liegt in der Lagune, Cacela Velha, Algarve, Portugal

Cacela Velha: Eine der schönsten Aussichten in der Algarve

Cacela Velha ist ein winziger Ort auf einem Hügel über der Lagune. Er besteht aus einer Kirche, den Ruinen einer Burg, drei Straßen und einer handvoll Häuser. Von der einstigen Burgmauer hatten wir eine super Aussicht auf die Lagune, die Sanddünen und das Meer.

Klippen bei Ferragudo, Algarve,Portugal

Die Düne

5 km südlich von Ferragudo fanden wir ein fast einsames, abgelegenes, unbebautes Gebiet auf den Klippen direkt am Meer. Das einzige, was hier doof war, war das Wetter. Der Wind wurde stürmisch, brachte Wolken und Regen.

Spielzeugstand auf dem Flohmarkt in Barao de Sao Joao, Algarve, Portugal

Markttag

Sonntag ist Markttag. An jedem 4. Sonntag im Monat in Barão de São João, nur wenige Kilometer vom Stausee entfernt. Der Markt ist auch ein Treffpunkt, denn wer kann kommt her, trifft Freunde und Bekannte, schaut sich um oder betreibt gar einen kleinen Stand.

Monchique, Algarve, Portugal

Monchique und der Barragem Bravura

Beim Anblick des spiegelglatten, blauen Wassers zitterte Lucy vor Aufregung am ganzen Körper. Sie rannte zum Wasser und wollte jetzt erst mal schwimmen gehen. Große Freude machte es ihr auch, mit Anlauf Bauchklatscher ins kalte Wasser zu machen.

Picota, Algarve-Steffi schaut fern

Picota, der ewig Zweite

Ein eisiger Wind blies uns fast die Mützen von den Köpfen. Der Ausblick kam überraschend und war einfach großartig. Die Sonne blendete zwar, doch wir konnten die ganze Südküste überblicken, vom Kap bis Faro.

Capela Senhora de Piedade60

Loulé und Fonte da Benémola

Eine Burg tauchte plötzlich zwischen den Häusern auf, Reste einer alten Stadtmauer und eine alte Kirche. Witzig war, dass in regelmäßigem Abstand Lautsprecher an den Häusern hingen, die alle die gleiche Musik spielten. Unaufdringliche, beschwingende Jazzklänge begleiteten uns durch die Altstadt von Loulé.

Am Strand bei Quarteira, Algarve, Portugal

Super-Geil-Quarteira

Eine kleine Straße führte an ein paar Häusern vorbei und durch ein hübsches Wäldchen an einem Fluss- oder Seeufer entlang zum Strand. Keine Felsen, keine Klippen, viel Sand, das Meer und der See. Quarteira war zu sehen, viele Angler waren am Strand. Wie versprochen – Super-Geil-Quarteira!

Praia Marinha, Algarve, Portugal

Praia Marinha

Das Meer und der Wind waren wahre Künstler. Was sie aus den Felsen herausgearbeitet hatten, war wirklich hübsch. Auch wenn, oder gerade weil, die Formen einfach gehalten waren. Keine Akte, Tierköpfe oder Statuen von berühmten Persönlichkeiten, sondern Formen, die Raum für Phantasie ließen und mit ihren simplen Formen und Mustern den Betrachter in ihren Bann zogen. Auch bei Regen. Bei Regen war es vielleicht sogar noch schöner, da man dann nicht alles fotografisch festhalten muss (die Bilder werden eh nichts bei dem Grau).

Ferragudo, Algarve, Portugal

Ferragudo

Den ganzen Tag hätten wir Fernsehen können, von dem Ausblick konnten wir einfach nicht genug bekommen: Im Osten lag Ferragudo. Der für die Algarve sehr typische Ort wurde an einem kleinen Hügel errichtet, gekrönt von einer Kirche. Davor dümpelten Fischerboote auf dem Wasser. Im Süden befand sich eine lange Mole, die die Häfen von Ferragudo und Portimao vor den Wellen des Meeres schützte und verantwortlich dafür war, dass der Eindruck entstand an einem See zu sein. Im Westen, am anderen Ufer des Flusses, sehr nah und doch so fern, lag das Häusermeer von Portimao, das mit seinen Vororten verschmolzen war. Überall sahen wir Schiffe: Yachten, Segelboote, Katamarane, Fischerboote, ein Lotsenschiff, Ruderboote, Kajaks, Surfer, Marineschiffe, etc. Auch die Angler und Muschelsammler gingen den ganzen Tag lang ihren Leidenschaften nach.

Lagos, Algarve, Portugal

Lagos

Lagos ist eine ziemlich hübsche Stadt. Sie liegt an einem Fluss und am Meer, hat eine schöne Altstadt und tolle Strände liegen zu ihren Füßen.

Die Nachbarschaft am Boca do Rio, Algarve, Portugal

Silvester am Boca do Rio

Feuerwerk ist in Portugal verboten (welch toller Einfall), die Nacht war warm und mondlos und statt Raketen funkelten die Sterne still am Himmel. Um Mitternacht veranstalteten ein paar Unverbesserliche ein Hupkonzert (irgendwie müssen die bösen Geister ja auch verscheucht werden) und wir saßen noch eine ganze Weile am warmen Feuer beisammen.

Leuchtturm am Cabo de Sao Vicente 660, Sagres, Cabo de Sao Vicente, Algarve, Portugal

Ende der Welt

Das Kap „Cabo de São Vicente“ ist der südwestlichste Punkt des europäischen Kontinents und galt bei den Menschen für lange Zeit als das Ende der Welt. Denn niemand wusste (mehr), ob hinter dem brodelnden Ozean noch etwas anderes war, als Seeungeheuer und der sichere Tod.