Praia Marinha, Algarve, Portugal

Praia Marinha

Das Meer und der Wind waren wahre Künstler. Was sie aus den Felsen herausgearbeitet hatten, war wirklich hübsch. Auch wenn, oder gerade weil, die Formen einfach gehalten waren. Keine Akte, Tierköpfe oder Statuen von berühmten Persönlichkeiten, sondern Formen, die Raum für Phantasie ließen und mit ihren simplen Formen und Mustern den Betrachter in ihren Bann zogen. Auch bei Regen. Bei Regen war es vielleicht sogar noch schöner, da man dann nicht alles fotografisch festhalten muss (die Bilder werden eh nichts bei dem Grau).

Ferragudo, Algarve, Portugal

Ferragudo

Den ganzen Tag hätten wir Fernsehen können, von dem Ausblick konnten wir einfach nicht genug bekommen: Im Osten lag Ferragudo. Der für die Algarve sehr typische Ort wurde an einem kleinen Hügel errichtet, gekrönt von einer Kirche. Davor dümpelten Fischerboote auf dem Wasser. Im Süden befand sich eine lange Mole, die die Häfen von Ferragudo und Portimao vor den Wellen des Meeres schützte und verantwortlich dafür war, dass der Eindruck entstand an einem See zu sein. Im Westen, am anderen Ufer des Flusses, sehr nah und doch so fern, lag das Häusermeer von Portimao, das mit seinen Vororten verschmolzen war. Überall sahen wir Schiffe: Yachten, Segelboote, Katamarane, Fischerboote, ein Lotsenschiff, Ruderboote, Kajaks, Surfer, Marineschiffe, etc. Auch die Angler und Muschelsammler gingen den ganzen Tag lang ihren Leidenschaften nach.